Spielbericht: TSV Aßling II - ASV II

Souveränder Auftritt bei der zweiten Garde vom TSV Aßling - Huber mit Traumtor !

In fast jeder 1gegen1-Situation überlegen - Jakob "Cock" Seidel

Am 20. August durfte die Zweite des ASV auf dem legendären Asslinger Büchsenberg antreten. Die Asslinger waren mit drei Siegen in die Saison gestartet und so war von einem echten Härtetest auszugehen.

Zwei Stunden vor dem Spiel stellte sich heraus, dass dem ASV bei diesem Härtetest noch ein zusätzliches Handicap auferlegt wurde. Torhüter Max Barbarino hatte sich wegen einer Fingerverletzung abgemeldet und alle rechneten mit einem erneuten Auftritt von Marcel Mundo. Dabei kam es allerdings wohl zu einem Kommunikationsproblem und so stand das Team ohne Torhüter am Treffpunkt in Großholzhausen. Da es auch nicht gelang, Martin Janosch zu erreichen, fuhr man halt ohne Keeper los. Mit geliehenen Handschuhen vom Asslinger Keeper stellte sich Sebastian Wagner zwischen die Pfosten und er hielt an diesem Tage seine Kiste sauber. Sebastian Fitsch rückte für ihn in die Innenverteidigung und los ging's.

Der ASV startete abwartend und wollte zunächst mal sehen, was der Gegner zu bieten hatte. Das waren in erster Linie lange Bälle. Großholzhausen versuchte dagegen, wie inzwischen gewohnt, den Ball laufen zu lassen und bald war zu erkennen, dass die Lenker im Mittelfeld die Lücken in der gegnerischen Abwehr fanden.

Bereits nach 10 Minuten dann das 1 : 0 für der ASV. Ein echtes Traumtor. Fabian „Flash" Huber zog vom linken Flügel in Robben-Manier nach innen und zog aus 20 Metern ab. Der Ball landete unhaltbar im langen Eck.

Die Gefahr für das eigene Tor hielt sich indes in überschaubaren Grenzen. Die Abwehr um den Strategen Nico Döser stand sicher und war gewohnt zweikampfstark. Der quirlige Jakob Seidel bereite dann in der 23. Minute den zweiten Treffer des ASV vor. Nach einer schönen Kombination über rechts schob Seidel den Ball von der Grundlinie vor der Füße von Fabian Huber und der drückte die Kugel über die Linie.

Mit einem beruhigenden 2 : 0 im Rücken ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel kamen die Asslinger mit mehr Druck in Richtung ASV-Strafraum. Man fand allerdings keine passenden Mittel, den Abwehrriegel zu knacken. Mehr als ein Pfostenschuss kurz vor Spielende kam dabei nicht heraus.

Großholzhausen blieb mit Kontern gefährlich und einen dieser Gegenangriffe konnte der von einer Erkältung geschwächte Konrad Antretter in der 59. Minute zum 3 : 0 abschließen. Damit war die Messe mehr oder weniger gelesen und der Vorsprung konnte bis zum Schlusspfiff des souveränen Schiedsrichters Stadlhuber verwaltet werden.

Zu erwähnen gilt es noch, dass man in Assling auf einen ausgesprochen fairen Gegner traf, der sogar noch mit geliehenen Torwarthandschuhen aushalf und zudem einen sehr amüsanten Live-Ticker zum Spiel besteuerte.

kr

 

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